Tibau Tavares & Band

Tibau Tavares & Band

Tibau Tavares

Sonntag, 22. September 2019, 17:00 Uhr (Einlass: 16:00)
Villa Müller – Weinberggasse 10, 6800 Feldkirch
Eintritt frei, freiwillige Spenden

Mittwoch, 25. September 2019, 20:00 Uhr (Einlass 19:00)
Artenne – Kirchgasse, 6710 Nenzing
Eintritt 18.- €

Donnerstag, 26. September 2019, 21:00 Uhr
A.netteBar – Leutbühel 2, 6900 Bregenz

Freitag, 27. September 2019, 20:00 Uhr
Braugaststätte Löwen Tisis – Dorfstraße 28, 6800 Feldkirch
Eintritt: 20,- €
Tischreservierungen zum Abendessen vor dem Konzert werden gerne entgegen genommen!

Samstag, 28. September 2019, 20:00 Uhr
Posthotel Taube – Silvrettastraße 1, 6780 Schruns

Sonntag, 29. September 2019, 14:00 Uhr
Gasthaus am Rohr – Forststraße 111, 6890 Lustenau
Eintritt frei, freiwillige Spenden
Die Location ist nicht beheizbar – bei extremem Schlechtwetter kann das Konzert nicht stattfinden!

Kartenreservierung: verein@nos-ku-nhos.org

Mitwirkende in wechselnder Besetzung:

Andreas Amann (Kontrabass)
Georg Amann (Akkordeon)
Matias Collantes (Gitarre)
Simonetta Humpeler (Gesang)
Ernst Rainer (Akkordeon)
Hubert Sander (Percussion)
& Special Guests

Tibau Tavares ist der wohl prominenteste Sänger, Musiker, Autor und Komponist der kapverdischen Insel Maio. Künstler auf der ganzen Welt interpretieren seine Musik. Dennoch ist und bleibt der sympathische Sänger mit seiner angenehmen und ausdrucksstarken Stimme selbst der beste Interpret seiner Lieder.
Die Musik der Insel Maio ist einzigartig: Mehr als die Traditionen der anderen Kapverdischen Inseln verbindet sie afrikanische mit europäischen Elementen. Stark portugiesisch beeinflusste, „klassische“ Musikstile verschmelzen mit afrikanisch geprägten Rhythmen zu einem eindrucksvollen Ganzen. Die Lieder von Tibau Tavares heben sich deutlich von dem ab, was bisher an Musik von den Kapverden in Vorarlberg zu hören war.
Bei seinen Auftritten in Vorarlberg wird er von heimischen Musikern begleitet. Damit setzt „Nos ku Nhos“ seine Tradition fort, kapverdische und österreichische Künstler auf der Bühne zusammenzuführen, um so zum aktiven Kulturaustausch beizutragen.

Hörproben

Tibau Tavares

Geboren auf der Insel Maio (Kap Verde) sang und spielte Tibau Tavares (Jose Mario Tavares Silva) bereits im Alter von 6 Jahren in der dortigen Kirche und in der Schule. Während seiner Zeit am Gymnasium in der kapverdischen Hauptstadt Praia spielte er in der dortigen Schulband und in verschiedenen anderen Musikgruppen. Nach seiner Rückkehr nach Maio arbeitete er in der Inselhauptstadt Cidade do Maio und gründete die Musikgruppe „Os Maienses“ und später „Maio Acustico“.

2005 nahm Gabriela Mendes seine Musik „Tradição“ auf, die ihrem Album auch den Namen gab. Lura feierte mit seinem Song „Ponciana e as Aguas“ große Erfolge. Zizi Vaz übernahm neben der Morna „Noite de Porto Ingles“ noch zwei weitere Kompositionen von Tibau in ihr Repertoire auf.

2010 wurde Tibau Tavares als Komponist in den Vereinigten Staaten bekannt, auch dort interpretieren seither verschiedenste Künstler seine Musik.

2013 nahm er mit der deutschen Band „Pupkulies & Rebecca“ zwei CDs auf und präsentierte mit dieser Formation fulminante Festivalauftritte in ganz Europa.

2017 brachte er sein zweites Soloalbum heraus. Ebenfalls in Deutschland produziert, stellte er das Album „Wonderful Africa“ auf dem „Africa Festival Würzburg“, dem größten Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa vor. Seine aktuelle CD „Melodia“ beinhaltet 7 bislang unveröffentlichte Titel.


Dulce & Méka

Dulce & Méka - Konzerte am 10., 11., 12. und 13. Juli 2019

Dulce & Méka

feat. Matias Collantes & Hubert Sander

Dulce Sequeira

Mittwoch, 10. Juli 2019 – 20:00 Uhr

Braugaststätte Löwen Tisis
Dorfstraße 28, 6800 Feldkirch

Eintritt: 20 €
Kartenreservierung: verein@nos-ku-nhos.org

Tischreservierungen zum Abendessen vor dem Konzert werden gerne entgegen genommen!

 

Donnerstag, 11. Juli 2019 – ab 18:00 Uhr
beim »Abendtörn 2019«
im Zentrum von Hard

 

Freitag, 12. Juli 2019 – 20:00 Uhr
Posthotel Taube Schruns (im Saal)
Silvrettastraße 1, 6780 Schruns

 

Samstag, 13. Juli 2019 – 19:00 Uhr
im Gasthaus Am Rohr, Lustenau (im Saal)
Forststraße 111, 6890 Lustenau

Reservierungen: gasthaus.rohr@gmail.com

 

Dulce Sequeira (voice)
Méka Lima (guitar)
Matias Collantes (e-guitar)
Hubert Sander (Percussion)

Dulce Sequeira

Dulce (Dulce Sequeira) und Méka (Américo Lima) tingelten jahrelang gemeinsam durch die Clubs von Praia, der Haupstadt von Kapverde. Dulce, die charismatische Sängerin interpretiert Mornas, Coladeiras und Sambas in der Tradition von Cesaria Evora und anderen kapverdischen Diven auf ihre ganz persönliche Art. Sie fesselt und verzaubert das Publikum von der ersten Sekunde an. Américo Lima (Méka) spielt Gitarre, einmal laut und einmal leise, aber immer entspannt und lächelnd. Dulce & Méka bieten ein stimmungsvolles Klangerlebnis, sie vermitteln Lebenslust und Fernweh – eben Cape Verdean Mood!
Begleitet werden die beiden vom argentinischen Gitarristen Matias Collantes und dem Vorarlberger Perkussionisten Hubert Sander.

Dulce Sequeira
stammt aus São Vicente (CV). Sie ist ein unglaublich vielfältiges Talent. Sie ist gelernte Kindergärtnerin und Kulturaktivistin. Sie ist Sängerin, Tänzerin und Rhythmische Gymnastin, Sonderpädagogin, Theater- und Filmschauspielerin. Ihr natürlicher Charme und ihr Charisma sind nicht gespielt. Dulce spielt sich selbst, egal was sie tut. Die Art, wie sie dies macht, ist verblüffend.

Américo Lima
ist einer der gefragtesten Gitarristen von Kap Verde. Die Liste der prominenten Sänger, die er begleitete, ist ellenlang, ebenso die Liste der Bands, deren Musik er mitgestaltete. Auch in Vorarlberg ist er kein Unbekannter. Im Jahr 2007 spielte er an der Seite von Terezinha Araújo für Nos ku Nhos in der inatura. Auch er stammt aus São Vicente (CV) und musiziert seit seiner Kindheit. Derzeit lebt er in Portugal und findet dort reichlich Gelegenheit, sich musikalisch zu entfalten.

Die CD Nos Mar ist bei Nos ku Nhos erhältlich, oder als Download auf i-tunes, Amazon …

Hörproben


Jenifer Solidade - Konzerte am 01. und 02. Mai 2019

Jenifer Solidade feat. BAU :
1. Mai 2019 - Kammgarn Hard
2. Mai 2019 - Ghf. Löwen Tisis

Mittwoch, 1. Mai 2019 – 20:30 Uhr
Kulturwerkstatt Kammgarn Hard
Spinnereistraße 10, 6971 Hard

Donnerstag, 2. Mai 2019 – 19:30 Uhr
Braugaststätte Löwen Tisis
Dorfstraße 28, 6800 Feldkirch
Kartenreservierung: verein@nos-ku-nhos.org
Tischreservierungen zum Abendessen vor dem Konzert werden gerne entgegen genommen!

 

Jenifer Solidade – Gesang
Bau – Gitarre, Cavaquinho
Kisó Oliveira – Bass
Markus Leukel – Schlagzeug

 

 

Markus Leukel kommt 2019 erneut mit einem Kapverden-Projekt auf Europa-Tour – diesmal mit der Sängerin Jenifer Solidade aus Mindelo. Die Begleitband besteht aus dem Gitarristen Rufino Almeida, genannt Bau (in den 1990er-Jahren musikalischer Direktor der Cesária Evora Band, danach viele Soloalben und Filmmusiken) sowie den Jazzbassisten Kisó Oliveira.

Jenifer Solidade Almeida wurde am 13. Juni 1984 in der Stadt Mindelo auf der Insel São Vicente auf den Kapverden geboren. Sie begann ihre Karriere als Background-Sängerin für andere Musiker. Jenifer kommt musikalisch aus der kapverdischen Tradition und ist u. a. Mitglied des Cesária Evora Hommage Orchesters. Aber sie geht auch neue Wege. Auf ihrer aktuellen CD “um click” finden sich neben traditionellen Mornas und Coladeiras auch Einflüsse aus Pop, Funk und Afro-Beat. Mit einer eigenwilligen Interpretation des Ray Charles Klassikers “Hit the road, Jack” und dem dazugehörigen Video landete sie 2013 einen Riesenhit auf den Kapverden.

Bau (alias Rufino Almeida) ist ohne Zweifel der einflussreichste Gitarrist der Kapverden. Einem internationalen Publikum wurde er bekannt durch seine langjährige Funktion als musikalischer Direktor und Gitarrist der Cesária Evora Band. Ende der 1990er-Jahre verließ er die Cesária-Band um sich fortan seinen eigenen Projekten zu widmen. Ein Glanzlicht war sicherlich die Musik für Pedro Almodovar’s Film “Hable con ella“ (Sprich mit ihr), die ihm mehrere Preise einbrachte.

Verstärkung erfährt dieses kongeniale Duo durch Kisó Oliveira am Bass und Markus Leukel am Schlagzeug. Kisó spielt zusammen mit Markus in der Jazz-Fusion Formation TRESMASUM, die im Moment jeden Club auf den kapverdischen Inseln aufwühlen.

Hörproben


Jahresbericht 2018

Das war das Vereinsjahr 2018

Wie bereits angekündigt, kam der kapverdische Geschäftsführer Elias Montrond am 04. März für einen Besuch Vorarlbergs in Zürich an. Er war 2 Wochen lang Gast von Klaus und Gerda in Dornbirn. Nach längeren bürokratischen Hindernissen konnte Elias Montrond endlich ein offizielles Vereinskonto in Cabo Verde einrichten.

Als erster kapverdischer Musiker in diesem Jahr trat Tibau Tavares am 21. April 2018 in Dornbirn im TIK auf. Hat Tibau auch bereits früher mit der deutschen Gruppe „Pupkulies & Rebecca“ zusammengearbeitet, so war doch der gemeinsame Auftritt mit den Vorarlberger Musikern Dieter Hanschitz (e-bass) und Hubert Sander(percussion) für alle Beteiligten ein besonderes, aber letztlich sehr erfolgreiches Vorhaben. Tibau Tavares war eine Woche lang Gast von Klaus und Gerda.

Am 4. August 2018 fand Princezito mit seiner (großteils in Rotterdam beheimateten) Band den Weg nach Lustenau ins Freudenhaus. Die hochsommerliche Hitze mag wohl einige potentielle Besucher abgehalten haben – sie verpassten ein fulminantes Konzert. Dank gebührt Josef Grass für den Flughafentransfer sowie Willi Pramstaller für die Auftrittsmöglichkeit im Freudenhaus. Princezito und seine Musiker genossen in Vorarlberg als Zugabe zwei Badetage am Bodensee.

Am 5. Oktober 2018 trat Jovino dos Santos in der Braugaststätte Löwen Tisis auf. Begleitet wurde er von dem in Deutschland lebenden gebürtigen Argentinier Matias Collantes (guitar), Hubert Sander (percussion) sowie Norbert Dehmke (flutes, sax). Auch dieses musikalische Experiment verlief sehr erfolgreich. Auch das Gasthaus Löwen überzeugte auf jeder Ebene, sowohl hinsichtlich Freundlichkeit der Wirtin und des Personals, Qualität der Speisen, als auch hinsichtlich der Akustik, sodass Nos ku Nhos beabsichtigt, diese Lokalität auch für zukünftige Konzerte  zu nutzen. Auch Jovino dos Santos blieb eine Woche als Gast von Klaus und Gerda in Vorarlberg. Höhepunkt für ihn war wohl eine Vorarlberg-Rundfahrt mit den besten Forellen des Landes im Laternser Bädle.

Den Abschluss des Konzertreigens bildete der Auftritt des englischen Liedermachers Robert Coyne gemeinsam mit Aglaja Camphausen (Cello) und Werner Steinhauser (Drums) am 13.Oktober 2018 im TIK (Dornbirn).

Am 27. September 2018 trafen sich anlässlich des bevorstehenden Weltturnfestes (17.-13.07.2019) die Gymnaestrada-Funktionäre aus allen Ländern zu einem organisatorischen Gespräch in der Krone in Dornbirn. Als Vertreterin von Cabo Verde war Eduarda Vasconcelos zugegen. Der Vorschlag von Nos ku Nhos, ein Konzert von Dulce Sequeira in Dornbirn als musikalischen Beitrag in das Programm aufzunehmen, fand bei Gymnaestrada-Koordinator Erwin Reis positives Echo. Das Konzert wurde am 17.12. grundsätzlich fixiert. Ein Kurz-Auftritt von Dulce Sequeira am Begrüßungsabend als Werbung für das Konzert ist angedacht. Details werden im Jänner 2019 vereinbart. Wie bereits bei der ersten Gymnaestrada soll sich auch diesmal wieder die Hatler Musig (mit Unterstützung durch Nos ku Nhos) um das Wohl der Besucher aus Cabo Verde kümmern.

Sammeltaxi

Im November / Dezember 2018 führte der alljährliche Urlaub Klaus und Gerda wieder nach Cabo Verde. Die ersten Tage verbrachten sie auf Einladung von Tibau Tavares auf Maio, wo unter anderem auch CD-Pläne erörtert wurden.

In Praia trafen Klaus und Gerda den Filmmacher Guenny K. Pires, der sie spontan zur Eröffnung des Internationalen Filmfestivals einlud. Mit Dulce Sequeira führten sie erste Gespräche über ihren  geplanten Auftritt im Rahmen der Gymnaestrada.

Treffen mit Bürgermeister und Sanitätsdirektor

Am 25. November trafen sich Klaus und Gerda auf Fogo mit dem Sanitätsdirektor von Fogo (= oberster Vertreter des Gesundheitsministeriums auf Fogo) Dr. Evandro Monteiro sowie Vertretern der Weinkooperative in Cova Tina. Am 29. November besichtigten sie gemeinsam mit Dr. Evandro Monteiro sowie „Bürgermeister“ Presidente Alberto Nunes von der Camara Municipal Cova Figueira die in Bau befindliche Kantine des Kindergartens und den offiziellen voraussichtlichen Bauplatz des Sanitätspostens. Der Sanitätsdirektor unterstrich die Wichtigkeit, möglichst rasch einen kleinen Posten zur realisieren, musste gleichzeitig aber auf die offiziellen Regierungspläne verweisen. Letztere werden von Alberto Nunes im Detail vorgestellt. Um dem (im Grunde illegalen) Wildwuchs entgegen zu wirken, plant die Regierung die Errichtung eines „Retorten-Dorfs“ für sozial Bedürftige auf der neuen Lava im Ortsteil Bangaeira.

Das Konzept sieht neben Schule und Kindergarten ein Gesundheitszentrum mit> 300 m² vor. Die bereits bestehenden Pläne müssen nur noch in wenigen Details für die örtlichen Gegebenheiten adaptiert werden. Der vorgeschlagene Bauplatz in einer topographischen Senke erscheint suboptimal. Analog zum Kindergarten soll der Bau in modularer Bauweise von auswärtigen Arbeitern errichtet werden. Klaus und Gerda äußern Bedenken hinsichtlich der Dimensionen, die eine Realisierung ungewiss erscheinen lassen. Doch das neue Dorf wurde per Regierungsdekret (im Status eines Gesetzes) verordnet, und jede Änderung des Plans müsste durch einen neuen Regierungsbeschluss genehmigt werden.

Aufgrund dieser neuen Situation holen Klaus und Gerda die Meinungen mehrere Ortsbewohner ein. Diese sind einhellig der Meinung, dass der Plan der Regierung aus Kostengründen undurchführbar ist und wohl niemals realisiert wird. Als Beleg dafür wird die Erneuerung der Straße genannt: Das Projekt ist auf 5 Jahre ausgelegt, und es ist zu erwarten, dass darüber hinaus keine Gelder nach Chã das Caldeiras fließen werden. Der Architekt und Mediator Leão Lopes hingegen betont, dass die Pläne von ausländischen Vulkanologen für gut geheissen  werden. Die Vorbereitungen für den Bau (Zufahrt, Ebnen des Baugrunds etc.) werden aber wohl mehr kosten als der Bau selbst. Dennoch sieht Leão Lopes keinen anderen Weg, eben weil das Projekt Gesetzesstatus hat. [Einschub: In der ehemaligen Bar von Ramiro hat Leão Lopes ein Memorial für Djonzim (João Montrond), den Vater von Ramiro, errichtet.]

Die ehemalige Weinkooperative - möglicher Standort des neuen Sanitätspostens

Im Rahmen einer Unterredung mit dem Sanitätsdirektor am 03. Dezember wurden diese Schwierigkeiten nochmals erörtert. Es herrschte die einhellige Meinung, dass – ohne auf das Regierungsprojekt zu warten – ein (Dauer-) Provisorium errichtet werden soll. Dr. Evandro Monteiro wird dazu die Zustimmung des Gesundheitsministers einholen. Da Neubauten in Chã das Caldeiras grundsätzlich als illegal gelten und nur die Wiederherstellung von Gebäuden, die bereits vor dem Vulkanausbruch existiert haben, toleriert wird, muss das Provisorium auf bestehenden Grundmauern errichtet werden. Als Bauplatz werden die Überreste der Weinkooperative ins Auge gefasst.

Mit „Bürgermeister“ Presidente Alberto Nunes wurde vereinbart, dass er bis Mitte Jänner Details zum Regierungsprojekt (mit Schwerpunkt Kostenplanung) übermittelt. Sollten die Bauarbeiten für das Regierungsprojekt bis April 2019 beginnen, so beteiligt sich Nos ku Nhos am offiziellen Vorhaben. Andernfalls wird das Provisorium auf den Mauern der Weinkooperative gefördert.

Klaus und Idalina

Vor dem Abflug von Fogo übergaben Klaus und Gerda das jährliche Sponsorengeschenk an Idalina. Die inzwischen 94-jährige Zigarrenraucherin hatte im Juli 2009 mit den „Estrelas do Fogo“ Vorarlberg besucht und war dabei einem unserer Sponsoren aufgefallen, der ihr Foto daraufhin zum Werbeträger für eines seiner Produkte gemacht hat.
Auf Santiago trafen Klaus und Gerda in Tarrafal die Batucadeiras Raiz de Tarrafi. Mit Florian Wegenstein, der dort ein Jugendzentrum betreut, konnten sie Erfahrungen austauschen.
Ihren abschließenden Aufenthalt in Praia nutzten Klaus und Gerda für Gespräche mit unserer Geschäftsführerin Terezinha Araújo sowie mit Dulce Sequeira.


Jovino dos Santos am 05.10.2018 im Löwen Tisis

Jovino dos Santos im Löwen Tisis

Freitag, 5. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Braugaststätte Löwen Tisis
Dorfstraße 28, 6800 Feldkirch

Eintritt: 19/17 €
Kartenreservierung: verein@nos-ku-nhos.org

Tischreservierungen zum Abendessen vor dem Konzert werden gerne entgegen genommen!

Jovino dos Santos (voice, guitar)
Matias Collantes (e-guitar)
Hubert Sander (percussion)
Norbert Dehmke (flutes, sax)

Mit seiner gefühlsbetonten, fröhlichen Musik hat Jovino dos Santos in seiner Heimat Kapverde Furore gemacht. Er ist der Romantiker unter den Kapverdischen Liedermachern, dabei gleitet er aber nie ins Seichte ab. Liebeslieder und Alltagsgeschichten zählen ebenso zu seinem Repertoire wie sozialkritische Texte über den kapverdischen Befreiungskrieg und die dennoch gute alte Zeit in seiner Heimat. Seine Lieder sind mitreißende Dokumente zeitgenössischer kapverdischer Musik, sie vermitteln den Zuhörern das Gefühl, ein Teil dieser mystischen Kultur zu sein.
Jovino dos Santos ist auf der Insel Sao Vicente geboren. Schon als Jugendlicher war er Stammgast im berühmten Cafe Cantante in Mindelo, wo sich die prominenten Musiker und Intellektuellen der Insel regelmäßig trafen. Mit seiner Musik wurde er selbst rasch zur gefeierten Ikone seiner Generation. Erstmals live in Österreich präsentiert er seine CD „Nesse Mesma Luta“ („Das Kämpfen geht weiter“). Die CD wurde 2017 vom Vorarlberger Verein „Nos ku Nhos – Wir mit Euch“ in der klangfaBrik Rankweil produziert und bereits in vielen Ländern Europas und Afrikas präsentiert.

Die CD Nesse Mesma Luta ist bei Nos ku Nhos erhältlich, oder als Download auf i-tunes, Amazon …

Hörproben


Robert Coyne und Werner Steinhauser

Robert Coyne am 13.10.2018 in Dornbirn

Robert Coyne

feat. Aglaja Camphausen (Cello), Werner Steinhauser (Drums)

Robert Coyne und Werner Steinhauser

Samstag, 13.Oktober um 20:00

TiK- Dornbirn, Jahngasse 10

 

Eintritt: 18.-/15.- €
Karteninfo: info@tik.co.at

Robert Coyne ist ein Geheimtipp unter den britischen Singer/Songwritern. Mit Jaki Liebezeit, dem Drummer der Krautrock-Band »Can« spielte er drei CDs sein. Akustische Gitarre und Schlagzeug, dazu melancholische Texte und Melodien …

Der Sohn des Musikers und Künstlers Kevin Coyne widmet sich seit seinem 14. Lebensjahr der Musik. Er spielte mit den Scientists, Venus Ray, The Barracudas, Amy Rigby, Eric Burdon, Sky Saxon, Jon Langford, Chris Wilson, und vielen anderen mehr. Und natürlich spielte und spielt er auch solo.

In Dornbirn begleitet ihn Werner Steinhauser, ein altgedientes Mitglied der Band und Weggefährte seines Vaters, an den Drums. Und Aglaja Camphausen, die sich mit ihren Cello nicht nur der klassischen Musik verschrieben hat, sondern auch im Jazz und der Improvisation zuhause ist. Eine ungewöhnliche Kombination, die neugierig macht!


Princezito

Princezito im Freudenhaus

Princezito

Samstag 4. August 2018 – 20:30 Uhr
Freudenhaus Lustenau

25,- / 22,- inkl. VVK-Gebühr
https://freudenhaus.or.at/

 

Die Musiker:

  • Princezito (Vocal, Guitar)
  • Humberto Rios (Keyboard)
  • Paulo Bouwman (Guitar)
  • Francelino Silva (Bass)
  • Marcos Santos (Drums)

Vier Jahre vor der Unabhängigkeit auf der kapverdischen Insel Santiago der Stadt Tarrafal geboren, gehört Princezito zu einer neuen Generation von Künstlern, die sich durch ihre außergewöhnliche Kreativität auszeichnen und die sich weigern, die kapverdische Musik erstarren zu lassen. Um die traditionellen Klänge, alten Geschichten und überlieferten Bräuche lebendig zu erhalten, bereichert er sie mit Rhythmen, Melodien, Phantasien von außen. In den acht Jahren, die er in Kuba lebte, nahm Princezito die große kulturelle Vielfalt dieses Landes auf, von afrokubanischen Rhythmen und Liedern bis hin zu populärer und zeitgenössischer Musik. All dies sind Ideen, die sich harmonisch in die Klänge und traditionellen Themen der Kapverden einfügen, und in ihre Rhythmen aus dem benachbarten afrikanischen Kontinent. Dass die Lieder von Princezito auch von anderen Künstlern interpretiert werden, versteht sich von selbst: So wurden u.a. Hits der bereits im Freudenhaus aufgetretenen Sängerin Lura von ihm geschrieben.